Schön, dass Sie da sind! Auf unserer Webseite informieren wir über die Aktivitäten der Ortsgruppe, des Ortsverbandes Rottenburg und Informationen des Kreisverbandes Tübingen. Ebenso werden Informationen aus dem Kreistag vorgestellt.
Bilder: Privat
„Rückblick-Mehr Vielfalt und Leben auf unseren Grünflächen–Teil II“
Kleine Zwiebeln, große Wirkung – die Kinder der Grundschule Starzach helfen der „Oase der Vielfalt“

Mit viel Begeisterung steckten die Zweitklässler in Starzach-Felldorf Blumenzwiebeln und leisteten damit einen wertvollen Beitrag für mehr Artenvielfalt. Im Frühjahr wollen sie wiederkommen und sehen, was aus ihrer Arbeit entstanden ist.
Bei herbstlich frischen acht Grad trafen am vergangenen Donnerstagmorgen
um 9 Uhr die Kinder der Klasse 2b der Grundschule Starzach mit ihren beiden Lehrerinnen an der „Oase der Vielfalt“ in Felldorf ein. Zum Aufwärmen brachte das Bewegungsspiel „Speedy Gonzales“ alle in Schwung. Hildrun und Wolfgang sorgten anschließend mit ihren Gitarren und dem Lied „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“ für die passende Einstimmung.
Doris erzählte von der Entstehung der Oase und erklärte, wie die Kinder selbst etwas für die Natur tun können: Die jetzt gesteckten Blumenzwiebeln bringen im Frühjahr erste Blüten hervor und bieten Wildbienen und anderen Insekten wertvollen Pollen und Nektar, wenn sonst noch wenig blüht.
Dann ging es mit Schaufeln und Krokuszwiebeln ans Werk! In kleinen Gruppen gruben die Kinder eifrig Löcher, setzten die Zwiebeln und bedeckten sie wieder mit Erde. Mit sichtbarer Freude waren alle bei der Sache – schließlich entsteht aus jeder Zwiebel die Hoffnung auf eine bunte Blüte und mehr Leben auf der Wiese.

Beim gemeinsamen Vesper und warmem Kinderpunsch konnten sich alle stärken und aufwärmen. Zum Abschied erhielten die Kinder eine Urkunde über das Gelernte und ein Lesezeichen mit einer liebevoll gehäkelten Tulpe – eine schöne Erinnerung daran, dass auch kleine Hände Großes für die Natur bewirken können.
Zum Abschluss sangen die Kinder noch einmal lauthals die passende Liedzeile: „Hokuspokus, steckt der Krokus seine Nase schon ans Licht.“ Und genau das wollen sie im Frühjahr selbst erleben! Mit dem Versprechen, wiederzukommen, machten sie sich fröhlich auf den Rückweg zur Schule.Der erste Schritt zu noch mehr Artenvielfalt ist getan. Ein herzliches Dankeschön an die Kinder, ihre Lehrerinnen und alle Helferinnen und Helfer, die diesen besonderen Vormittag möglich gemacht haben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Frühling – wenn die Oase zu blühen beginnt
Herzliche Grüße an Sie und an die Kinder senden

„Dank an die Untestützer für unsere Grünfläche“
Unser Projekt „Mehr Vielfalt und Leben auf unseren Grünflächen“ konnte dank der großzügigen Unterstützung vieler engagierter Menschen Wirklichkeit werden.
Was hier entstanden ist, geht weit über neue Pflanzen und blühende Flächen hinaus – es ist ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Verantwortung und die Liebe zur Natur in unserer Gemeinde.
Unser herzlicher Dank gilt allen, die dieses Projekt möglich gemacht haben – durch finanzielle Hilfe oder Sachspenden:
Jacob Deutschle Baggerservice
Faiss Elektrotechnik KG
Anita Flamm
Silke u. Michael Klein
Julia und Johannes Lier
Karl Löffler
Landfrauen Starzach
Monika Laufenberg
Geflügelhof Maier GbR.
Obst- und Gartenbauverein Starzach e. V.
Elisabeth Schiller
Eugen Schüle
Martina und Volker Trost
Stefanie Zenke.
Es zeigt, was möglich ist, wenn viele gemeinsam an einem Ziel arbeiten.
Wir sind stolz und dankbar, solch starke Partner an unserer Seite zu wissen – und freuen uns darauf, auch in Zukunft gemeinsam unsere Umwelt lebenswerter zu gestalten.

Die ersten Blumen auf unserer Wiese im Juli 2026
Vorschau: „Mehr Vielfalt und Leben auf unseren Grünflächen – Teil II“
Aus einer eintönigen Rasenfläche in Felldorf, Dorfgärten soll eine blühende Oase entstehen – ein wertvoller Lebensraum für heimische Pflanzen, Insekten und alle, die sich an lebendiger Natur erfreuen.
Am 18. April 2026 fand bereits ein Workshop mit rund 20 freiwilligen Helferinnen und Helfern statt. Gemeinsam mit den Organisatoren der Grünen Ortsgruppe Starzach wurden heimische Stauden gepflanzt und verschiedene Blühpflanzen eingesät. Damit ist der erste Schritt zu mehr Artenvielfalt gelungen.
Um den Blühzeitraum weiter auszudehnen, sollen im Herbst zusätzlich Blumenzwiebeln gesteckt werden. Geplant sind vor allem heimische, aber auch ausgewählte nicht heimische, verwilderungsfähige Arten, die einen hohen Nutzen für Insekten bieten und über viele Jahre hinweg für Nahrung und Farbe sorgen.

Für dieses Projekt gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Unterstützung:
Spenden für Blumenzwiebeln
Gemeinde Starzach
IBAN: DE38 6415 0020 0005 0781 85
Kreissparkasse Tübingen
Stichwort: Oase der Vielfalt
Mithilfe beim Stecken der Zwiebeln
Im Herbst freuen wir uns über tatkräftige Unterstützung bei der Pflanzaktion.
Sammelbestellung für Privatgärten
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich außerdem an einer Sammelbestellung von Blumenzwiebeln für den eigenen Garten beteiligen. Die besonders für die Artenvielfalt geeigneten und oft selten angebotenen Arten sind in Baumärkten meist nicht erhältlich.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Doris Deppe
Tel. 0173 176 8383
Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern und freuen uns über jede Form der Beteiligung. Gemeinsam schaffen wir mehr Lebensraum für Pflanzen, Insekten und Menschen.
Spendenkonto:
KSK Tübingen
IBAN: DE38 6415 0020 0005 0781 85
Stichwort: Oase der Vielfalt
Rückblick: Workshop „Mehr Vielfalt und Leben auf unseren Grünflächen“

Nach einer kurzen theoretischen Einführung machten sich rund 20 freiwillige Helferinnen und Helfer – bestehend aus Organisatoren und interessierten Bürgerinnen und Bürgern – voller Tatendrang gemeinsam ans Werk.

Auf 40 m² haben sie Sand, Kompost, Lehm verteilt und glattgezogen. Heimische Wildstauden wurden gepflanzt und ausgesät. Auch die Kinder hatten sichtlich Freude an der gemeinsamen Arbeit und packten begeistert mit an.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Gemeinde, dem Bauhof sowie allen freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihre Unterstützung – sei es durch Sach- und Geldspenden, tatkräftige praktische Hilfe oder das durchweg angenehme und engagierte Miteinander.
Wir bitten um Unterstützung – auch kleine Beträge helfen.
Auf Einladung der „Grünen Ortsgruppe Starzach“ fand am Samstag, den 18.04.2026, bei bestem Wetter in Felldorf, Dörfgärten (südlich des Friedhofs) ein Workshop unter dem Thema „Mehr Vielfalt und Leben auf unseren Grünflächen“ statt.
Aus einer vormals eintönigen, häufig gemähten Rasenfläche soll eine „blühende Oase“ entstehen – ein Lebensraum für Insekten, Pflanzen und alle, die sich an lebendiger Natur erfreuen.
Neben der praktischen Umsetzung konnten viele wertvolle Ideen und hilfreiches Wissen für den eigenen Garten mit nach Hause genommen werden.
Zum Abschluss ließ man den gelungenen Nachmittag bei einem zünftigen Vesper in geselliger Runde ausklingen und nutzte die Gelegenheit für anregende Gespräche und einen regen Austausch.
Auch über den Workshop hinaus soll sich die Fläche weiterentwickeln: Für Sommer und Herbst sind bereits weitere Aktionen geplant, darunter der Bau von Nisthilfen sowie das Pflanzen von Blumenzwiebeln.
Gemeinsam entsteht so Schritt für Schritt ein Stück lebendige Natur mitten in Starzach. Für fachliche Infos gerne unter 0173 176 83 83 nachfragen.

Spendenkonto:
KSK Tübingen
IBAN: DE38 6415 0020 0005 0781 85
Stichwort: Oase der Vielfalt
Rückblick: „Wie wirkt sich der Klimawandel auf die heimischen Wälder aus?“
Stefan Ruge sprach über die Folgen des Klimawandels für den Wald
Organisiert von Gemeinde Starzach, Bürgervertretung Starzach (BVS), Bündnis90/DIE GRÜNEN, Freie Wählervereinigung (FWV)
Wie wirkt sich der Klimawandel auf die heimischen Wälder aus? Darüber sprach Stefan Ruge, von 1989 bis 2023 Professor an der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, im Bierlinger Bürgerhaus. Der Vortrag war sehr gut besucht, ca. 70 Interessierte Bürger waren anwesend.
Der Klimawandel war schon vor 50 Jahren ein Thema, nur ging es Ende der 1970er-Jahre mehr um den sauren Niederschlag, der den Wäldern zusetzte. Dass davon heute nicht mehr die Rede sein kann, hängt unter anderem damit zusammen, dass bei weitem nicht mehr soviel Braunkohle verfeuert wird wie zu DDR-Zeiten. Heute geht es dem Wald in Baden-Württemberg und im Landkreis Tübingen wieder schlecht,wie man auch sehen kann wenn man die Kronen der Bäume anschaut.


Der schlechte Waldzustand sei bedingt durch den Klimawandel, der wiederum auf Treibhausgasemissionen, maßgeblich verursacht durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe, zurückzuführen sei. Die Folgen: Temperaturerhöhungen verringern den Baumzuwachs, Stürme nehmen zu, und es kommt zu Arealverschiebungen der Baumarten von tieferen in höhere beziehungsweise südlicheren in nördlichere Lagen.
Was kann jede*r Einzelne gegen den Klimawandel tun?
➢ Konsequente und starke Reduktion des CO2-Ausstoßes im persönlichen Umfeld
➢ Dämmung, niedrigere Raumtemperatur
➢ Photovoltaik, Stromspeicher
➢ E-Mobilität, Nutzung ÖPNV
➢ Wärmepumpen oder Pelletsheizungen anstatt Öl- oder Gas-Heizungen
➢ wenige oder (keine?) Flugreisen und Kreuzfahrten
➢ Gesellschaft: Konsequenter Ausbau der Erneuerbaren Energie: Sonne, Wind, Wasser, Geothermie,
Bioenergie und Einbau von Speichern zur Überbrückung
Er zeigte anhand von Karten auf wie das Klima sich in den letzten 30 Jahren verändert hat. Ebenso zeigte er auf wie sich die Niederschläge und die Feuchtigkeit veändert hat.
Äußerst interessant waren auch die Karten die Herr Ruge über den Waldzustand in der Gemeinde Starzach zeigte. Hier sind die Folgen des Klimawandels anhand der möglichen Baumarten die diesen vertragen gut dargestellt. Erschreckend ist das die bisherigen Baumarten in der Gemeinde in Zukunft nicht so gut aussieht.
Die Tabellen und Information sind alle im Netz zugänglich.
Quellen
https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Klimaänderungenin_Deutschland
https://wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Niederschlagssummen_in_Deutschland_seit_1881
https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Datei:D_Niederschlag_1881-2022.png
https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlendioxid-Konzentration
https://www.deutschlandfunkkultur.de/nationalpark-harz-totholz-wald-100.html
https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/waldzustandserhebung-2023.pdf
https://www.bmel.de/DE/themen/wald/wald-in-deutschland/bundeswaldinventur.html
https://www.fva-bw.de/fileadmin/scripts/forschung/bui/klimakarten2019/TUE_Bu_2019.pdf
https://www.fva-bw.de/fileadmin/scripts/forschung/bui/klimakarten2019/TUE_TrEi_2024.pdf
https://www.fva-bw.de/fileadmin/scripts/forschung/bui/klimakarten2019/TUE_Bu_RCP45_2021.pdf
https://www.fva-bw.de/fileadmin/scripts/forschung/bui/klimakarten2019/TUE_TrEi_RCP45_2041.pdf
https://www.fva-bw.de/fileadmin/scripts/forschung/bui/klimakarten2019/TUE_TrEi_RCP85_2061.pdf
https://www.fva-bw.de/fileadmin/userupload/Daten und Tools/Geodaten/WET2024/Risiko_WET_Buche_Landesweit.pdf
https://www.fva-bw.de/fileadmin/user_upload/Daten und Tools/Geodaten/WET2024/Risiko_WET_Buche_Tuebingen.pdf
https://www.globalcarbonproject.org/
http://www.nordgen.org/ngdoc/forest/Konferanser/2009_Oyen.pdf
https://www.ufz.de/index.php?de=37937
Auftaktveranstaltung Grüne Starzach am 18.01.2024
ca. 15 Personen waren am Donnerstag den 18.01.2024 bei unserer Auftaktveranstaltung anwesend.
Außer den Gründungsmitgliedern war auch Bürgermeister Thomas Noé, die Rottenburger Grünen-Gemeinderäte Joachim Herbst und Jörg Bischof (Vorstand Ortsverband Rottenburg) anwesend.
Zum Artikel Schwäbisches Tagblatt:
https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Das-Wahlprogramm-steht-schon-616832.html

Die Mitglieder der Ortsgruppe (von links): Ulrich Vallon, Monika und Siegmar Honegg, Simone Breumann, Werner Alexander, Werner Krauß und Doris Deppe. Foto: Steinmetz
zum Artikel Schwarzwälder Bote:





